Vokabeln lernen mit Karteikarten: 7 Tipps
Karteikarten sind eine der einfachsten und wirksamsten Methoden, um Vokabeln zu lernen – ob auf Papier, in einer App oder auf einem Lerngerät. Mit diesen sieben Tipps holst du mehr heraus.
1. Eine Karte, ein Wort
Schreib auf jede Karte nur eine Vokabel. Bei mehreren Bedeutungen lieber mehrere Karten anlegen. So weißt du genau, was du kannst und was nicht.
2. Im Satz lernen
Ein Wort allein ist schnell vergessen. Ein kurzer Beispielsatz auf der Rückseite hilft dir, die Bedeutung zu verstehen und das Wort später richtig zu verwenden.
Vorderseite: to borrow
Rückseite: ausleihen (sich etwas leihen) – „Can I borrow your pen?“
3. In beide Richtungen lernen
Wer nur Englisch → Deutsch übt, kann das Wort erkennen, aber nicht selbst benutzen. Leg für wichtige Vokabeln eine zweite Karte in die andere Richtung an.
4. Erst erinnern, dann umdrehen
Sag die Antwort laut oder im Kopf, bevor du die Karte umdrehst. Das aktive Erinnern ist der eigentliche Lernschritt. Nur anschauen bringt wenig.
5. Ehrlich bewerten
War die Antwort nur ungefähr richtig? Dann zähl sie als falsch. Die Karte kommt bald wieder, und beim nächsten Mal sitzt sie.
6. Jeden Tag ein paar Minuten
Zehn bis fünfzehn Minuten täglich bringen mehr als zwei Stunden am Sonntag. Am besten lernst du mit einem Wiederholungsplan, der dir jeden Tag die fälligen Karten zeigt – das Prinzip heißt Spaced Repetition.
7. Das Handy aus dem Weg räumen
Die größte Hürde ist oft nicht das Lernen, sondern die Ablenkung. Wer am Handy lernt, ist eine Nachricht von Instagram oder WhatsApp entfernt. Leg das Handy beim Lernen in einen anderen Raum – oder lerne auf Papier oder einem Gerät, das nur Karteikarten kann.
Karteikarten mit Calligra
In der Calligra-App legst du Decks mit Vorder- und Rückseite an oder importierst vorhandene Karten als CSV-Datei. Die App plant deine Wiederholungen und zeigt dir Tagesziel, Lernserie und Trefferquote. Sie ist kostenlos und ohne Werbung.
Für das Lernen ohne Handy bauen wir das Calligra-Gerät: ein kleines Lerngerät mit E-Ink-Bildschirm, ohne Internet und ohne Benachrichtigungen. Du lädst deine Decks aus der App aufs Gerät und lernst dort weiter.
Ehrlich gesagt: Wir sind noch unterwegs.
Die App entsteht und wird getestet, das Calligra-Gerät befindet sich in der Entwicklung. Wir nennen deshalb weder Preise noch Termine. Wer mitlesen möchte, trägt sich in die Warteliste ein.